Glossar
A
Account
Benutzerkonto bei Online-Diensten oder Internet-Providern. Oft mit einer E-Mail Adresse verbunden und der Möglichkeit, sich Daten auf den eigenen Rechner herunterzuladen.
Ad
Abkürzung für engl. "Advertisement", zu deutsch "Werbung". Im Internet sind damit häufig Werbe-Banner gemeint.
ADSL
ADSL (Asymmetric Digital Subscriber Line) ist eine Technik zur Datenübertragung mit hoher Geschwindigkeit. Dafür wird das normale Telefonkabel genutzt. ADSL ist bis zu 200 mal schneller als ein herkömmlicher ISDN-Anschluss.
Akronym
Abkürzung, die sich aus den Anfangsbuchstaben der Wörter, eines Satzes oder einer Wendung zusammensetzt und wiederum ein eigenständiges Wort ergibt (KISS: "Keep it simple, stupid" oder ASAP: "As soon, as possible")
Asymmetrische Verschlüsselung
Bei der asymmetrischen Verschlüsselung besitzen Sender und Empfänger unterschiedliche Schlüssel, die sich ergänzen. Der eine Schlüssel ist in der Regel öffentlich, der andere privat: Wenn A an B eine Datei verschlüsselt senden möchte, bezieht er übers Internet dessen öffentlichen Schlüssel und verschlüsselt sie damit. Um sie wieder zu entschlüsseln, braucht B den privaten Schlüssel, den ja nur er selbst besitzt. Diese Methode der Verschlüsselung ist technologisch sehr aufwendig, aber auch sehr sicher (public-privat-key-Verfahren).
Attachment
Anhang an einer E-Mail. Attachments sind die einfachste Möglichkeit, Dateien, wie Bilder, Musik oder Texte von einem Internet-Nutzer zu einem anderen zu übertragen.
B
Banner
Werbefläche im Internet. Es gibt statische Banner mit unbewegten Grafiken und animierte Banner mit bewegten Bildern oder Grafiken. Interaktive Banner sind mit einem Hyperlink meist zur Website des Werbenden versehen.
Baud
Der Begriff "Baud" wird oft fälschlicherweise dazu verwendet, die Geschwindigkeit anzugeben, mit der ein Modem Daten übertragen kann. Die korrekte Maßeinheit ist Bits pro Sekunde (bps).
Baud beschreibt im technischen Sinne nur, wie oft sich die Tonfrequenz bei der Datenübertragung ändert.
Bookmark (Lesezeichen, Favorit)
Setzt man ein Bookmark, merkt sich der Internetbrowser die Internetadresse (URL) der gerade angezeigten Webseite. Die Bookmarks können geordnet und die gespeicherten Adressen bei Bedarf per Mausklick aufgerufen werden.
bps (bits per second)
Geschwindigkeit, mit der Daten über eine Leitung transportiert werden. Höhere bps-Raten bedeuten auch schnellere Datenübertragung. Die Standardgeschwindigkeit bei Modems ist derzeit 56000 bps, bei ISDN sind es 64000 bps.
Browser
Software, die eine Internetseite auf dem Bildschirm darstellt (z. B. MS-Internet Explorer, Netscape Navigator).
Business-to-Business (B2B)
Geschäftsbeziehungen zwischen Unternehmen oder Händlern und anderen Unternehmen oder Händlern über das Internet.
Business-to-Consumer (B2C)
Geschäftsbeziehungen zwischen Unternehmen und Endverbrauchern.
C
Cache
Zwischenspeicher, z. B. auf der Festplatte eines Computers oder eines externen Rechners. Daten aus einem Cache stehen schneller zur Verfügung, als wenn sie aus dem Netz oder Internet geladen werden müssen.
Client
Programm, mit dem Informationen von einem Server abgerufen werden können. Ein Browser beispielsweise ist ein Client, der die Seiten eines World Wide Web-Servers anzeigen kann.
Content
Der informative Inhalt einer Webseite.
Cookie (Keks)
Kleine Dateien, die vom Webserver im Internet aus auf den heimischen Rechner des Internetnutzers geladen werden. Cookies haben den Vorteil, dass z.B. bei einem Online Shop die Adresse und Bankverbindung des Kunden gleich beim ersten Kauf in einem Cookie gespeichert werden können. Die Daten des Kunden werden bei späteren Bestellungen automatisch übernommen. Browser lassen sich so einstellen, dass Cookies von Fall zu Fall oder auch generell abgelehnt werden können. Manche Anbieter von Websites verwehren dem User dann allerdings den Zugang zu seinen Seiten.
Cracker
Jemand, der unbefugt in Computersysteme wie Internet-Server oder Bankenrechner eindringt, um Schaden anzurichten. Im Gegensatz dazu, geht es Hackern nur darum, ihr Können unter Beweis zu stellen.
Crawler
Programm, das für Suchmaschinen die Webseiten nach Schlagworten absucht oder auch Preisvergleiche in Internet-Shops anstellt.
Cybermoney, -cash
Bezeichnung für virtuelles Geld oder Zahlungsmittel, die über offene Netze wie das Internet geladen werden können. Cybermoney ist nicht auf Kartensysteme oder Geldkarten angewiesen.
D
DeNic (Deutsches Network Information Center)
Das DeNic ist am Rechenzentrum der Universität Karlsruhe angesiedelt und verwaltet die deutschen Internet-Adressen. Das DeNic trägt die Namen ein, ohne rechtliche Prüfung. Namensrechte muss der Provider oder der Antragsteller für eine Adresse vorher geprüft haben.
Digitale Signatur (Digitale Unterschrift)
Um in der realen Welt einen Vertrag abzuschließen, muss meistens eine Unterschrift geleistet werden. Im Internet besteht diese Möglichkeit nicht. Die digitale Unterschrift ist ein Verfahren, um mittels Verschlüsselungsmethoden sicherzustellen, dass der Absender einer Nachricht auch der tatsächliche Absender ist.
Domain
Internet-Name inklusive der Länderkennung, zum Beispiel "myShopping.de". Länderkennungen wie ".de", ".at", ".ch" sowie Endungen der Internet-Adressen mit ".com", ".net", ".org" oder andere. Diese werden auch als Top-Level-Domains bezeichnet.
Domain Name Server
Ein Server, der Domain-Namen in IP-Adressen umwandelt.
Download
Datentransfer zum Beispiel von Programmen, Bildern, Musiktiteln von einem Server im Internet auf den lokalen Rechner.
E
E-Business (Electronic Business)
Abwicklung von Geschäftsvorgängen über das Internet. Gemeint sind damit auch Verkauf, Bestellung, Lieferung oder Informationsaustausch.
E-Commerce
Electronic Commerce ist ein Teil des E-Business und bezeichnet den Handel zwischen Unternehmen oder privaten Kunden über das Internet. Grundsätzlich lassen sich alle Waren per Internet handeln. Bei Verbrauchern besonders beliebt sind Online-Auktionen.
E-Marktplätze
Internet-gestützte Geschäftsprozesse zwischen Firmen. Während Hersteller und Zulieferer über geschlossene Online-Marktplätze (closed user groups) elektronische Geschäftsbeziehungen aufbauen, treffen auf offenen Handels-Plattformen eine Vielzahl von Marktteilnehmer aufeinander.
F
FAQ (Frequently Asked Questions)
Häufig gestellte Fragen. Weit verbreitete Online-Dienstleistung, bei der häufig gestellte Fragen beantwortet werden. FAQ sind eine gute Möglichkeit für einen Internet-Neuling, Informationen über bestimmte Aspekte des Internet zu erhalten.
Firewall
Ein Rechner, der einem lokalen Netz zum Schutz vor Hackern und Crackern vorgeschaltet wird, und über den alle Zugriffe auf das Internet kontrolliert werden. Firewalls können von Firmen oder Organisationen benutzt werden, um den angeschlossenen Rechnern den Zugang auf das Internet zu erlauben, das Netz aber auch komplett vor unerwünschten Zugriffen aus dem Internet abzuschirmen.
Freeware
Kostenlose, frei verfügbare Programme, die urheberrechtlich geschützt sind, aber legal kopiert und verbreitet werden können. Die Software wird zum Beispiel im Internet vertrieben und kann auf den eigenen Computer heruntergeladen werden. Ein Beispiel für Freeware ist Linux.
FTP (File Transfer Protocol)
FTP ist eine Übertragungsart, mit der über das Internet Dateien von einem Rechner auf den eigenen Computer heruntergeladen werden können.
G
GIF (Graphics Interchange Format)
GIF ist ein stark komprimierendes Dateiformat für Bilder und Grafiken. Damit können im Internet die Bilder auf den Webseiten schneller angezeigt werden.
GPRS (general packet radio service )
Übertragungsart, mit der Multimediainhalte und Internet auf Handys geschickt werden können. GPRS- Netze sollen ab Herbst 2000 die Datenübertragungsrate bei Mobilfunknetzen auf bis zu 115200 Bit/Sekunde steigern. Heute sind 9600 Bit/Sekunde möglich.
GSM (Global System for Mobile communication)
Digitaler Mobilfunk-Standard, der in Europa und den meisten Ländern der Erde verwendet wird.
H
HBCI (Home Banking Computer Interface)
Ein vom "Zentralen Kreditausschuss der Deutschen Banken" (ZKA) festgelegter Standard für Bankgeschäfte per Internet und deren Sicherheitsbestimmungen. Er soll eine sichere technische Basis für elektronische Transaktionen über das Internet gewährleisten.
Host (Gastgeber)
Zumeist ein Großrechner, der Daten und Dienstleistungen zur Verfügung stellt und mit dem ein anderer Rechner eine Verbindung zur Datenübertragung aufnehmen kann.
HTML (HyperText Markup Language)
Die Computer-Sprache, in der die Web-Seiten geschrieben werden. Grundsätzlich handelt es sich bei HTML um ein Bündel von Formatierungsanweisungen für den Text einer Webseite. Außerdem wird damit die Darstellung und Positionierung von Grafiken und anderen nicht-textlichen Elementen festgelegt.
HTTP (HyperText Transfer Protocol)
Übertragungsprotokoll für HTML-Dokumente.
Hyperlink
Verknüpfung mit einer anderen Webseite. Durch die hervorgehobene Text- oder Bildstelle auf einer Webseite wird beim Anklicken ein anderes Webseite aufgerufen.
Hypertext
System, das per Mausklick Zugriff auf unterschiedliche, miteinander verknüpfte Informationen erlaubt. Einfaches Beispiel für ein Hypertext-System sind neben den Internetseiten die "Hilfe"-Programme bei Computeranwendungen.
I
Icon
Grafisches Symbol, das mit der Maus angeklickt werden kann, um eine Funktion oder ein Programm zu aktivieren. Beispiel: die Programmsymbole auf dem Desktop bei MS-Windows.
Information Broker
Als digitaler Pfadfinder recherchiert ein Information-Broker gegen Gebühr im Internet und in Datenbanken. Beruf, der im Zuge der Entwicklung der Datenautobahn größere Bedeutung erlangt.
Infotisement
Mischung aus Information und Werbung, beispielsweise das Angebot von detaillierten Unternehmens-, Produkt- und Preisinformationen in einem Katalog.
Internet Service Provider (ISP)
Ein Unternehmen, das Kunden den Zugang zum Internet ermöglicht. Der Kunde verfügt normalerweise nicht über die technische Ausrüstung, sich direkt an das Internet anzuschließen und ist daher auf ISP angewiesen. ( z.B. Arcor, AOL, T-Online )
Intranet
Ein auf der Internettechnologie basierendes firmeninternes Netz mit Übergang zum Internet.
IP (Internet Protocol)
Ist mit TCP zusammen ein Übertragungsstandard für Inhalte im Internet.
IP-Adresse
Die individuelle und unverwechselbare Adresse eines Computers im Internet. Die IP-Adresse besteht aus vier Zahlenblöcken von jeweils 0 bis 255, z.B. 62.104.179.47. Zur einfacheren Benutzung sind aber diesen Internet-Adressen in Zahlen die Domain-Namen zugeordnet. Der "Domain Name Server" macht aus den Internet-Adressen (z.B. www.myShopping.de) diese Zahlenblöcke, damit die Computer im Internet erreicht werden können.
ISA (intelligent software agents)
Suchprogramme für Konsumenten, die z.B. die günstigsten Angebote für ein Produkt ausfindig machen und so dem Verbraucher einen Preisvergleich gewährleisten, der im herkömmlichen Handel sehr schwierig zu erreichen ist.
J
Java
Programmiersprache, mit der Programme für das Internet geschrieben werden. Damit werden interaktive Inhalte wie Spiele auf Webseiten möglich. Java ist auf praktisch allen heutigen Computersystem lauffähig.
Javascript
Ist eine Erweiterung der HTML-Seitensprache und ermöglicht multimediale und interaktive Inhalte auf Webseiten. Im Gegensatz zu Java sind Javascripte keine Programme im eigentlichen Sinne, zudem sind Zugriffsrechte auf das System noch stärker eingeschränkt als bei Java.
JPEG (Joint Photographic Expert Group)
Standard für die Komprimierung und Kodierung von Bildern bei Multimedia-Anwendungen. Bild-Dateien im JPEG-Format sind bis zu 20 mal kleiner als unkomprimierte Bilder. Damit können diese Bilder schneller im Internet übertragen werden.
Junk-Mail
Meist unerwünschte Werbesendungen per E-Mail. Mittlerweile sind die seriösen Internet-Provider bemüht, Firmen, die über ihre Rechner Junk-Mails versenden, von ihren Diensten auszuschließen.
K
Kompression
Verfahren, bei dem Daten so verdichtet werden, dass sie weniger Speicherplatz und damit für die Übertragung weniger Zeit benötigen.
Kryptographie
Die Anwendung mathematischer Theorien und Verfahren (Algorithmen) zur Verschlüsselung von Nachrichten oder Daten.
L
LAN (Local Area Network)
Lokales Netzwerk von Computern, die mit Kabeln verbunden sind. Damit lassen sich beispielsweise Rechner, Drucker und Faxgeräte gemeinsam zu benutzen. Der Gegensatz dazu ist das WAN (Wide Area Network).
Log-File (Logbuch-Datei)
Datei, in der die Reaktionen auf ein Online-Angebot protokolliert werden. Damit lässt sich nachvollziehen, welcher Internet-Surfer sich welche Seite wie lange angesehen hat. Log-Files sind die Basis zur Bewertung von Effizienz und Nutzerverhalten eines Online-Auftritts.
Log-In
Online-Anmeldung des eigenen Rechners an einem Netzwerk-Server. Meist mit Benutzername und Kennwort. Manche Angebote im Internet verlangen vom Benutzer eine einmalige Registrierung. Dann wird ein Benutzername und ein Kennwort, meist per E-Mail, an den Benutzer zurückgeschickt.
M
Mail-Server
Rechner eines Internet-Service-Providers, der den E-Mail-Verkehr abwickelt.
Makrovirus
Computervirus, der die Makroprogrammiersprache eines Anwendungsprogramms benutzt, oft um unerwünschte Funktionen auszulösen und damit Schaden anzurichten. Er kann betriebssystemübergreifend sein und befällt keine Programme, sondern einzelne Dokumente (z.B. Word oder Excel). Häufig werden Makroviren über Anhänge an E-Mails weiterverbreitet.
Mall (Einkaufszentrum)
Oberbegriff für virtuelle Einkaufszentren im Internet.
M-Commerce (mobile Commerce)
In Zukunftsstudien wird das Handy als die zentrale persönliche Informationsschnittstelle zur Umwelt gesehen, über die sich beliebige Informationen abrufen lassen. Die Übertragung der Information und Kommunikation findet dabei über das Internet statt.
Micropayments
Kleinstbeträge (z.B. bis 10 DM), mit denen im Internet Dienstleistungen oder Waren erworben werden.
N
Netiquette
Verhaltensregeln im Internet. Höflichkeit und Fairness werden groß geschrieben. Meinungsfreiheit ist die oberste Forderung der Netiquette.
Newsgroups
Das sind Diskussionsgruppen/-foren, also schwarze Bretter im Internet. Über einen Mausklick auf die Newsgroup kann er aktuelle Nachrichten zum jeweiligen Thema lesen und Antworten schreiben. Insgesamt gibt es mehr als 20000 Newsgroups im Internet.
O
OEM (Original Equipment Manufacturer)
Damit wird Software bezeichnet, die nur zusammen mit einem Computer oder sonstiger Hardware verkauft werden darf. OEM-Versionen sind oft preisgünstiger als die Vollversionen.
Online-Dienst
Wenn ein Provider Inhalte und Dienste nur seinen Kunden zur Verfügung stellt und dafür Geld verlangt, spricht man von einem Online-Dienst. Oft wird von dem Online-Dienst, wie T-Online, AOL, Compuserve, auch ein Zugang zum "offenen Teil" des Internets angeboten.
Order-Tracking
Damit lässt sich zu jeder Zeit nachsehen, wie weit die Online-Bestellung vorangeschritten ist, etwa ob das Paket schon abgeschickt wurde und wo es sich befindet. Dieser Service erhöht die Kundenzufriedenheit und damit auch die Kundenbindung.
P
PGP (Pretty Good Privacy)
Verschlüsselungsverfahren für die Übertragung von E-Mails. Arbeitet mit dem sogenannten Public-Key-Verfahren.
PIN (Persönliche Identifikations-Nummer)
Die Geheimzahl, mit der ein Benutzer z.B. beim Homebanking Zugang zu seinem Konto erhält.
Portal
Webseite, die von vielen Surfern als Einstiegsseite ins Internet genutzt wird, z.B. Yahoo, oder T-Online. Neben Links zu anderen Angeboten werden oft Zusatzfunktionen wie Suchmaschinen, Wirtschaftsnachrichten oder Wetterdienste zur Verfügung gestellt.
Power-Shopping
Beim Power-Shopping schließen sich einzelne Käufer zu Kaufgemeinschaften zusammen, um in den Genuss von Großmengenrabatten zu kommen.
Protokoll
Wenn Computer miteinander Daten austauschen, muss das nach bestimmten Regeln geschehen, damit sie sich gegenseitig verstehen. Diese Regeln werden im sogenannten Protokoll festgelegt. Verwenden unterschiedliche Computer das selbe Protokoll, "sprechen" sie sozusagen die gleiche Sprache.
Provider
Der Provider bietet über seinen Rechner dem Mitglied oder Kunden einen Internet Dienst an. Dafür muss der Kunde in der Regel eine leistungsabhängige oder pauschale Gebühr bezahlen.
Proxy-Server
Server eines Providers, der häufig nachgefragte Daten aus dem Internet speichert, damit sie bei der nächsten Anfrage schneller zugänglich sind.
Public-Key
Öffentlicher Schlüssel bei der Verwendung eines asymmetrischen Chiffreverfahrens, mit dessen Hilfe Nachrichten codiert, aber nicht mehr dechiffriert werden können.
Q
QCSP (Quality Content Service Providing)
Qualitätsstandard für den Vertrieb von Inhalten wie Texten und Bildern im Internet.
R
Reverse Auction
Bei dieser "umgekehrten Auktion" bieten nicht die Käufer, sondern die Händler. Der Käufer legt seinen Wunschpreis fest, die Händler unterbieten sich gegenseitig, bis die Angebotszeit abgelaufen ist. Den Zuschlag erhält der billigste Händler.
RSA
Beliebte asymmetrische Verschlüsselungsmethode zum sicheren Übertragen von Daten, wie Kreditkartennummern. Ist nach den drei Entwicklern benannt (Rivest, Shamir, Adleman).
S
Server
Computer, auf dem zum Beispiel Internet-Seiten gespeichert sind und der Dienste auf Anforderung eines Clients wie einem Browser zur Verfügung stellt.
SET (Secure Electronic Transaction)
SET ist ein Standard für die Sicherung von Kreditkartenzahlungen im Internet. (Siehe auch "Keine Angst vor Datenklau: So zahlen Sie sicher beim Online-Einkauf" [Link zu 1.1.])
Shopping Mall
Einkaufszentrum im Internet, in dem sich Anbieter einen virtuellen Laden einrichten können. Von einer zentralen Startseite wird zu den Läden verzweigt. Werbung wird oft für die gesamte Mall gemacht. Für kleinere Läden mit geringem Budget ist das von Vorteil.
Spam
Vom Empfänger nicht bestellte und nicht erwünschte Werbe-E-Mail.
SSL (Secure Socket Layer)
SSL ermöglicht eine sichere Datenübertragung im Internet. Mit Hilfe von SSL soll der unberechtigte Zugriff auf sicherheitsrelevante Informationen wie etwa Kreditkartennummern verhindert werden. (Siehe auch "Keine Angst vor Datenklau: So zahlen Sie sicher beim Online-Einkauf" [Link zu 1.1.])
Suchmaschine
Werkzeug zur Volltextrecherche im Internet. Nach der Eingabe von Suchworten in eine Eingabemaske liefert eine Suchmaschine eine Trefferliste mit Links auf Dokumente, die die Suchworte enthalten. Im Gegensatz zu Webkatalogen werden die Informationen aber nicht redaktionell aufbereitet.
T
TAN (Transaktionsnummer)
Geheime Zahlenfolge, die neben der PIN einen zusätzlichen Schutz beim Online-Banking bietet. Bei Überweisungen etwa muss als elektronische Unterschrift für jede Transaktion eine neue TAN eingegeben werden. Eine Liste mit TANs erhält der Kontoinhaber von seiner Bank.
TCP/IP (Transmission Control Protocol/Internet Protocol)
Grundlegender Standard für die Übertragung von Daten im Internet. Danach werden die Daten in kleinen Päckchen verschickt und später beim Empfänger wieder richtig zusammengesetzt.
Trojanisches Pferd
Kleines Programm, das als harmlose Anwendung getarnt im Hintergrund geheime Informationen, z.B. Passwörter ausspioniert und selbsttätig an einen unbefugten Empfänger übermittelt.
Trustcenter
Einrichtung, die die Sicherheit beim elektronischen Handel im Internet gewährleisten soll. Nach dem Signaturgesetz können über ein Trustcenter rechtsverbindliche Geschäfte abgeschlossen werden, ohne dass eine reale Unterschrift erforderlich ist. Dazu stellen Trustcenter Zertifikate aus, die im elektronischen Geschäftsverkehr in etwa die Funktion eines Personalausweises einnehmen.
U
UMTS (Universal Mobile Telephone System)
Europäischer Mobilfunk-Standard, der GSM ablösen soll. Damit sollen Multimedia-Inhalte und Internetseiten auch auf Handys schnell übertragen werden können. Voraussichtlich ab 2002 verfügbar. Die Übertragungsrate für Daten liegt bei 2 Megabit/Sekunde.
V
Verschlüsselung
Codierung von Daten wie E-Mails und Kreditkartennummern, damit Unbefugte nicht darauf zugreifen können.
Virus
Computerprogramm, dass sich selbständig verbreitet und oft Schaden auf den befallenen Rechnern anrichtet. Mit Anti-Viren-Programmen kann man den Rechner davor schützen.
W
WAN (Wide Area Network)
Gegensatz zum Lokal Area Network (LAN). Bei einem WAN sind Rechner mit einander verbunden, die weit entfernt sein können, etwa auf einem anderen Erdteil. Weltweit operierende Unternehmen tauschen über ein WAN Informationen aus.
Warenkorb
In Anlehnung an einen realen Einkauf kann ein Kunde in einem Online-Shop einzelne Artikel auswählen und mit einem Klick in einen virtuellen Warenkorb legen. Wenn der Einkauf komplett ist, "geht" der Kunde damit zur Kasse und bezahlt. Dann wird die Bestellung losgeschickt. Folgende Funktionen sollten in einem Warenkorb möglich sein:
- Produkte aufnehmen und entfernen
- Anzahl der Produkte wählen
- Automatische Berechnung
- Einzelpreis und Summenpreis
- Steuer und Versandkosten
- Produktvormerkung
- Abruf der letzten Einkäufe
Webkatalog
Thematisch gegliederte Verzeichnisse, in denen die Informationen redaktionell bearbeitet wurden. Bekannte deutsche Kataloge sind u.a. Web.de und Yahoo.
World Wide Web
Durch Hyperlinks verknüpfter, multimedialer Teil des Internets. Hat maßgeblich zur Verbreitung des Mediums beigetragen, ist aber nur ein Dienst, den das Internet zur Verfügung stellt. Weitere Dienste sind ftp, E-Mail oder Newsgroups.
Z
Zertifizierungsstelle
Institution, die die Identität einer Person oder Firma in Form eines Zertifikates bescheinigt, damit diese mit einer elektronischen Unterschrift rechtsgültige Verträge im Internet abschließen kann.
Zugangsberechtigung
Meist mit Benutzername und Passwort erhalten die Nutzer Zugang etwa zu einem geschlossenen Angebot.